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Dienstag, Oktober 28, 2008

H4 Arena

Bei dem Regenwetter heute bin ich ausnahmsweise mal mit der Bahn zur Arbeit gefahren (Weiterer Grund: Mein Rad war kaputt). Auf dem Heimweg steige ich in der Warschauer Straße aus, gehe über die Brücke, sehe ein Schild und denke: "Na, die schicken neuen Reklametafeln für die O² Arena sehen ja mittlerweile auch schon ganz schön schrabbelig aus!" Dann sehe ich genauer hin und lese: "H4 Arena - Hartz 4 Arena". Das ist ja ganz schön lustig! Das Schild steht genau an der kleinen Grünanlage, auf der immer die Punks campieren, direkt auf der Friedrichshainer Seite der Warschauer Brücke. Ein Foto habe ich nicht gemacht, weil es schon dunkel war - und weil es schöne Bilder hier gibt:
http://renephoenix.de/index.php?bid=1893

Sonntag, Oktober 26, 2008

Noni


Ist es nun esoterisch oder nicht? Birgit ha vor einiger Zeit Noni-Saft entdeckt. Er wird aus einer Frucht hergestellt, die auf Hawaii wächst und der gar wundersame Eigenschaften zugesprochen werden: Sie macht fit, sorgt für Wohlbefinden, Wohlgeruch, schöne Haut, ein verschärftes Sexualleben, Fruchtbarkeit und so weiter. Mittlerweile trinkt die ganze Familie diesen Saft, dessen Aroma mich beim ersten Probieren spontan an den Rostumwandler "Fertan" erinnerte, auch ein Wunderzeug, auf das einige Schrauber schwören: säuerlich, bitter irgendwie.
Selbst mein Vater, Ingenieur und esoterischem Quatsch sonst nicht sehr zugetan, trinkt es (vielleicht, weil er denkt: Was dem Auto nutzt kann auch ihm nicht schaden?). Birgits Eltern ebenfalls. Und auch ihre 92-jährige Tante hat ihren bereits geplanten Umzug noch einmal mit dem Argument verschoben: "Das Heim ist doch eher was für Ältere."
Vor kurzem hat Birgit wieder eine Kiste Noni-Saft bestellt. Da der Paketdienst mich am Freitag nicht antraf, hat er die schwere Kiste bei einer Nachbarin abgegeben. Die ist nach dem Herumschleppen des 20-Kg-Kartons jetzt auch fit.

Freitag, Oktober 24, 2008

Frankfurter Tor

Endlich: Nach Jahren der Buddelei und ständig wechselnder unmöglicher Verkehrsführungen ist die Baustelle am Frankfurter Tor heute so weit frei geräumt worden, dass es wieder eine Fahrradspur gibt und die Autos alle Spuren zur Verfügung haben sowie in alle Richtungen abbiegen können.
In den letzten Monaten schien es die ausführende Baufirma darauf abgesehen zu haben, potenzielle Kundschaft für den neu gebauten U-Bahn-Lift direkt vor Ort zu produzieren: Wer mit dem Rad die Kreuzung passierte, lief ständig Gefahr, im Rollstuhl zu enden. Zu den Stoßzeiten stauten sich die Autos außerdem in alle Richtungen, weil mehrere Spuren gesperrt waren.

Donnerstag, Oktober 23, 2008

Erschütternde Google-Hitparade

Nummer-1-Hit: WVA 511 - Mein Waschvollautomat 511 aus DDR-Produktion!

Nachtrag zum letzten Post: Heute musste ich nun einsehen, dass die Stichworte, die mein Weblog in der Google-Hitparade in die Top Twenty bringen, nicht nur etwas über die Google-Nutzer/innen auszusagen scheinen, sondern auch über mich:
"Der alte Schraddel", höre ich Birgit immerfort sagen - meist in anklagendem Tonfall -, wenn sie über meine Habseligkeiten spricht.
Jetzt hat sie es irgendwie geschafft, Google zu manipulieren. Seit gestern finde ich mich mit seltsam einschlägigen Begriffen hoch gelistet:
Google-Platz 12: "Käfer-Vorderachse"
Google-Platz 11: "Autoverwertung Ludolf Dreckig"
Google-Platz 11: "staubbeutel ddr staubsuager"
Google-Platz 3: "handbetriebene Brotschneidemaschine"
Google-Plätze 1 und 2: "wva 511"

Zur Eläuterung: WVA 511 ist die Abkürzung für "Waschvollautomat 511", meine geliebte Waschmaschine aus Ostzeiten.

Dienstag, Oktober 21, 2008

Google-Suchbegriffe

Spezialpeggy hat mich vor ein paar Tagen darauf gebracht, wieder einmal die Google-Suchbegriffe genauer zu studieren, die auf mein Blog verweisen:
Mitunter ist das recht langweilig, weil signifikante Häufungen meist aus dem Bereich der Hobbybastlerei kommen - "Fahrrad einspeichen" ist so ein typischer Begriff.
Heute tun sich jedoch Abgründe auf:
Jemand wendet sich hilfesuchend an google mit der Anfrage: "waschmaschine Wasser nicht abgepumpt wasser im Zimmer"

Oje. Lustig finde ich die erste Antwort von Google:

Waschmaschine ist oben übergelaufen und hat nicht aufgehört Wasser ...4 Einträge - 3 Autoren - Letzter Eintrag: 30. Sept. 2007
Waschmaschine ist oben übergelaufen und hat nicht aufgehört Wasser zu saugen? gefragt von silberfisch am 30.09.2007 um 21:02 Uhr ...

Na, wenn jemand schon Silberfisch heißt!

Nicht minder dramatische Szenen stecken vermutlich hinter jener Google-Anfrage, die heute ebenfalls auf mein Blog verweist: "im kindergarten eingekackert"

Ich hoffe nur, zwischen den Fragestellern besteht kein Zusammenhang. Oder sollte sich in der kaputten Waschmaschine eingekackerte Kinderkleidung befunden haben?

Samstag, Oktober 18, 2008

Eisbär

Weihnachtszeit - Bastelzeit. Im Friedrichshain denkt man gern schon ein Stück voraus. Und auch in größeren Dimensionen. Wenn die Ergebnisse derartigen Denkens und Handelns dann nicht mehr in die überfüllte Zweiraumwohnung passen, werden sie eben draußen an die Fassade gehängt. Wie dieser Eisbär hier in der Boxhagener Straße.

Freitag, Oktober 17, 2008

Halbe Sachen


Das Schöne an meiner Schraubergarage ist ja nun, dass dort nicht nur interesante Menschen, sondern auch schöne Autos zu finden sind. So steht seit kurzem zum Beispiel ein alter Alpha neben meinem Käfer - beziehungsweise neben dem, was vom Käfer derzeit übrig ist. Und dann gibt es natürlich noch diese schöne Ente, die gerade zum Pickup umgerüstet wird (Pickup ist, wenn es "hinten pickup" ist, wie Birgit sagen würde).
Nachdem Spezialpeggy vor einigen Tagen angemerkt hat, dass der Landei-Post zwei Tage vor dem offiziellen Welt-Ei-Tag kam, kommt der Enten-Post nun einige Tage zu spät für den 60. Geburtstag des 2CV, der Ente. Aber: Was soll´s? Sind eh alles halbe Sachen.

Dienstag, Oktober 14, 2008

Raus aus der Schuldenfalle

Die Wirtschaftskrise hat uns alle im Griff. Wie schlimm es wirklich steht, habe ich heute Mittag in der TU-Mensa begriffen. Dort geht es derzeit hektisch zu - klar: Semesterbeginn. Horden von Erstsemestern stürmen den Laden. Wir ergattern nach einigem Suchen einen Platz an einem großen Tisch, weil gerade eine Gruppe aufsteht. Weitere Menschen steuern mit ihren Tabletts auf den Tisch zu. Plötzlich sitzt mir Peter Zwegat gegenüber, der Finanzberater aus der RTL Doku-Soap "Raus aus der Schuldenfalle". Mit seinen zwei Begleitern unterhält er sich die ganze Zeit über - na was wohl? - Geld, Fristen, Schulden. Auf seinem Tablett das fleischlose Gericht und ein kleines Dessert-Schüsselchen. Wie von Finanzsenator Sarrazin kreiirt. So weit ist es also schon gekommen: Unsere TV Helden und selbst das große Finanzgenie Peter Zwegat können sich nur noch die Mensa leisten!
Wenn der Reich-Ranicki wüsste, wie schlecht es den jungen Quotenmachern geht! Dann würde er mit dem zufrieden sein, was sie bringen!

Montag, Oktober 13, 2008

Noch mal Klettern im Volkspark Friedrichshain

Was ein schöner Herbsttag!
Also gehe ich noch einmal Bouldern im Volkspark. Kann man zwar auch im Winter - siehe Video - doch so macht´s einfach mehr Spaß! Auch wenn die nahezu vollständige Umrundung des Felsens echt nur was für Geübte ist.

Sonntag, Oktober 12, 2008

Betrieb der ausgezeichneten Qualitätsarbeit


Jubiläen soll man feiern, wie sie fallen. Oder so ähnlich. Jedes Mal, wenn ich am Kraftwerk Klingenberg vorbei fahre, schaue ich auf die elektronische Anzeigentafel beim Pförtner, die die Zahl der unfallfreien Tage anzeigt.
Heute ist es so weit: "Dieser Betrieb ist seit 100 Tagen unfallfrei" vermeldet die Anzeige. Glückwunsch - und viele weitere unfallfreie Tage!

Mittwoch, Oktober 08, 2008

Eier in Zeiten der Wirtschaftskrise


Anlässlich des Marathons hatten wir Läufer aus Schwaben zu Gast - ich berichtete an dieser Stelle.
Der Besuch gab natürlich Anlass zu interkulturellem Austausch: Wir weihten die Gäste in die Friedrichshainer Tradition des Unterwegsbiers ein und im Gegenzug erfuhren wir etwas über die Eigenarten des Landlebens. Einer der schwäbischen Läufer hält daheim Hühner. Jetzt ließ er uns frische Eier aus eigener - selbstredend biologischer - Produktion zukommen. Was mich neben dem guten Geschmack besonders beeindruckte: Auf jedes Ei war mit Bleistift Legedatum und Nummer geschrieben!
Vielleicht sollten unsere Investmentbanker mit ähnlicher Sorgfalt verfahren und ihre Milliarden einfach durchnummerieren. Dann würde möglicherweise eher auffallen, wenn mal eine fehlt?